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Wie alles begann – Der Weg zum neuen Antidrop-System

von Aug 12, 2019Allgemein, Q-Success-Storys

Seit über einem Monat läuft der BETA-Test. Wir bekommen ständig neue Fotos und Berichte von REELOQ-Abenteuern. Danke dafür! Ich freue mich immer wieder, wenn ich von all den Abenteuern höre <3
Viele von euch haben mich gefragt, wie REELOQ eigentlich entstanden ist. Darum habe ich mir gedacht es ist nun Zeit, die Entstehungsgeschichte mit dir zu teilen. Ich zeige dir exklusive Einblicke in die Entwicklung und Rückblicke zu Events, etc… Sei gespannt!

Das Wanderfiasko

Eines schönen Sommertages … Nein, fangen wir die Geschichte so an:
Stellt dir vor du bist Wandern in den wunderschönen österreichischen Alpen. Bei solch einem traumhaften Panorama bleibt dir nichts anderes über als zu denken: „Hmmmm, herrlich, ich brauch da unbedingt ein Selfie!“ Und im denkbar ungünstigsten Zeitpunkt passierts. …. Des Handy fällt aus der Hand. Wie du dir denken kannst: Genau das ist mir letzten Sommer passiert!

Die Lösung

Um solche finanziellen Wanderfiaskos zukünftig zu vermeiden hab ich mir als Maschinenbaustudent gedacht: „Da muss es doch eine Lösung geben“. Ich durchforstete das Internet und suchte nach Möglichkeiten, mein Equipment irgendwie zu sichern, ohne dass ich in der Benutzung eingeschränkt werde.

Meine nächste Wahl war ein kleiner Schiliftzipper. Das Gewicht des Handys ist jedoch um ein Vielfaches höher (in meinem Fall 32,6x so hoch), also auch das war nicht der Weisheit letzter Schluss. Robuste Lösungen mit einem ausziehbaren Seil schränkten mich in der Benutzung ein. Ich hasste den lästigen Zug am Seil. Wie soll ich da in Ruhe ein Foto machen? Nachdem ich also nicht wirklich fündig wurde, beschloss ich auf eigene Faust eine Lösung zu entwickeln. Zwei Sachen waren klar: Es musste robust sein und das Seil muss sperrbar sein – und das möglichst einfach.

 

DIE ENTWICKLUNG

So startete ich im Sommer 2018 mit der Entwicklung der ersten Prototypen. Anfänglich noch sehr sperrige und klobige Dinger, die ich mithilfe von 3D-Druck relativ schnell fertigen und testen konnte. Das Herzstück war der Sperrmechanismus, den ich von Beginn an verbaut hatte.

Ich durchforstete das Internet auf der Suche nach ähnlichen Lösungen und wühlte auch in den Datenbanken des Patentamts. Dass das Seil durch ein vollständiges Ausziehen gesperrt werden kann schien einzigartig zu sein. Eine darauffolgende Patentrecherche ergab: Ja, es ist wirklich einzigartig.
Bis zu diesem Zeitpunkt wusste nur eine Handvoll enger Freunde und Familie, dass ich da etwas „bauen will“.

GRÜNDUNGSGARAGE – KICKOFF

Das erste Mal stellte ich REELOQ (damals noch unter dem Arbeitstitel „RetracPro“) Anfang Oktober beim Hearing des Academic Startup-Acceleartor „Gründungsgarage“ vor. Nervös präsentierte ich zum ersten Mal meine (klobigen) Prototypen der Jury. Long story short, ich war nun über ein Semester Teil eines Programms zu Förderung von jungen Gründungsideen durch Mentoring und Workshop-Sessions. Bei der anschließenden Kick-off-Veranstaltung präsentierte ich nun vor Publikum meine Lösung, um heruntergefallenes Equipment der Vergangenheit angehören zu lassen. Das Feedback war unglaublich. Nach vielen Tüftelstunden im Studentenzimmer wusste ich: Die Oma hat nicht nur aus Mitleid „Super Idee, Lukas!“ gesagt. Ich konnte in dieser Nacht nicht schlafen und mir wurde eines bewusst: Ich muss so schnell wie möglich meine Prototypen weiterentwickeln.

EIN SEMESTER VOLLER LEARNINGS

Das ganze Semester war geprägt von vielen Learnings. So konnte ich nicht nur einige Preise gewinnen (Links), durch die Mentoring-Sessions und Workshops konnte ich den gesamten Businesscase weiterentwickeln.
Frühling 2019 – Die Testphase
Es wurde natürlich nicht nur am Businessmodel gefeilt. Nachdem die Zielgruppe klar war (Adventure-Sportbereich) startete ich mit einer intensiven Test- und Entwicklungsphase. Nicht nur ich testete REELOQ bei meinen Abenteuern, auch Freunde und Bekannte wurden zu Versuchskaninchen. Woche für Woche wurde mit vielen Feedbackschleifen vieles ausprobiert, Stück für Stück zur perfekten User-Experience.

MAI/JUNI: DIE ERSTEN 100

Es wurde schnell klar: Der Test muss ausgeweitet werden. Die Prototypen waren soweit perfektioniert, da Design und Funktionalität nun ideal ineinandergreiften. Das Ziel war nun die erste Charge zu fertigen um noch mehr Feedback zu bekommen – und zwar 100 Stück. Ein neues 3D-Druckverfahren ermöglichte diese (für 3D-Druck Verhältnisse) große Stückzahl und ich konnte bereits im Juni die ersten Muster-REELOQs zusammenbauen. Dankenswerterweise konnte ich mit einem Stand beim fifteenseconds-Festival die Musterstücke der ersten #first100Edition präsentieren. Auch bei der Entrepreneurship-Avenue führte ich die neuen Stücke vor. Das Feedback war wieder top.

Verkauf der ersten 100 Stück

Seit Juli ist die #first100Edition nun erhältlich. Viele BETA-Tester sichern bereits Kamera, Smartphone und Co bei ihren Abenteuern. Hier ein kleiner Auszug.

 AUCH DAS GRÖSSTE ABENTEUER BEGINNT IMMER MIT DEM ERSTEN SCHRITT

Die ersten 100 Stück sind genau das: Der erste Schritt zum großen Ziel: Nämlich innovative Anti-Dropsysteme für die unterschiedlichsten Anwendungen anbieten zu können. Bleib am Laufenden und sei von Beginn an bei dieser Reise dabei und sei gespannt, was da alles noch kommt 😊

In diesem Sinne,

Abenteuerliche Grüße,
Lukas von REELOQ

 

PS: Wie immer, nicht vergessen: LOSE YOURSELF. KEEP YOUR GEAR.

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